Weinlehrpfad

Auf dem rechten Pfad der Weinlehre und des Weinleerens

Guten Abend #Dada in #Tramin. Wenn wieder einmal jemand zum #Besten gibt, dieser oder jener #Wein habe den #Charakter gegerbten Leders oder das #Aroma überreifer #Früchte, dann fragen Sie ihn oder sie doch gerne einmal, wann er oder sie das letzte Mal auf einem alten Ledersattel herumgekaut habe oder ob es denn nicht bedenklich wäre, wenn #Wein, der nun einmal aus überreifen, gar gärenden Früchten gewonnen wird, nicht nach diesen schmeckte. Genug aber des #Konjunktivs. Ich gehöre zu den #Menschen, die Wein ausschließlich nach dem persönlichen #Geschmack beurteilen. Und ja, mein #Gaumen lässt sich wohl auch von der #Farbe eines Weines sowie zuweilen auch von der Farbe des #Geldes beeindrucken. „Ha!“ schreit da der „#Weinkenner“ auf. „Da lässt sich ein #Laie allzu schnell und allzu leicht von tiefroter Farbe beeindrucken.“ Und so zerstört der #Kenner gekonnt die Atmosphäre, die der „falsch“ aber liebevoll eingeschätzte und eingeschenkte Wein zuvor noch verbreitete. Also pilgern Weinlaien wie ich jedes Jahr nach #Südtirol und statt dem #Jakobsweg nach Santiago de Compostela folge ich mit der Familie dem Weinlehrpfad von #Kurtatsch nach #Margreid. Dort wird einem – Achtung Wortwitz – wird einem zunächst viel über Wein und seine Aromen in Form eines interaktiven Ratespiels gelehrt. Und danach werden bei der Einkehr einige Flaschen davon gemeinsam geleert. Selbstverständlich liegen wir alle jedes Jahr aufs Neue beim Aromen-Raten meist daneben. Dennoch wage ich zu behaupten, dass wir an der Weinlehre sowie am Weinleeren mehr Spaß und Freude haben als der oben skizzierte Kenner. #Prost, darauf ein Glas #Lagrein.

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