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Ausstellung 05. bis 31.08. im Sub München

Die Schweinwelten.de stellen vom 05.08.2019 bis 31.08.2019 im Sub in München (Müllerstr. 14) aus.

Pressetext:

Stephan Pflaum über seine schWeinwelten: „Irgendwie bin ich immer auf der Flucht vor mir selbst, stürze ich mich in ehren- und hauptamtliche Arbeiten, plane in die Zukunft und denke über die Vergangenheit nach. Das Zeichnen hilft mir dabei, zumindest ein paar Stunden in der Woche in der Gegenwart, ganz bei mir selbst zu sein. Zudem faszinieren mich als Sozialwissenschaftler Alltag und Lebenswelt. Diesen Phänomenen, dem Alltäglichen widme ich mein Zeichnen. In den Comics will ich das Normale und nur vermeintlich Unscheinbare ganz ins Zentrum rücken. Immerhin macht der Alltag den größten Teil unseres Lebens aus und wie ich finde, verdient er daher auch eine entsprechende künstlerische Würdigung. Der Name schWeinwelten leitet sich übrigens zum einen aus der Alltagsnähe der Bilder ab und zum anderen ist er Tatsache geschuldet, dass ich als „son of a butch“ einem Metzgerhaushalt entstamme. Daher zeichne ich nicht nur Menschen sondern immer wieder auch Schweine und andere Tiere. Für die Ausstellung im Sub habe ich mich in den Alltag unserer queeren Szene in München gestürzt und einige Momente sowie Eindrücke von verschiedenen Lokalitäten – darunter auch das Sub – festgehalten. Ist es Kunst? Ich weiß es nicht. Aber es ist meine Idee, etwas zu schaffen und es macht mir Spaß. Und natürlich freue ich mich, wenn man Notiz von meinem Schaffen nimmt, z.B. auf meinem Blog schweinwelten.de. Ganz besonders hat es mich gefreut, dass ich 2019 für das Münchner CSD Booklet „50 Jahre Stonewall“ ein paar Illustrationen anfertigen und den im Herbst diesen Jahres erscheinenden Roman meines Bruders illustrieren durfte. Alles für die Kunst hinzuschmeißen, dazu bin ich zu alt und inzwischen wohl auch zu konservativ. Mein Job an der Uni versorgt mich auch kreativ in einem mehr als hinreichendem Maße. Das soll aber niemanden davon abhalten, mich reich und berühmt zu machen *zwinkersmiley*. Bei der Ausstellung allerdings will ich keine Bilder verkaufen, wünsche mir aber, dass der eine oder andere etwas in die Spendendose des Sub für dessen großartige Arbeit schmeißt.“

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