Doppelmoralphilosophie

Doppelmoralphilosophie

Guten Morgen #Dada in #Tramin. Auf dem #Bild zu sehen, ist eine der Urlärchen auf dem Ultentaler Höfeweg. Sie steht dort mehr als 1.500 #Jahre und an ihr spazierten wohl schon viele Größen wie Thomas #Mann und #Bismarck vorbei. Unter den Spaziergängern waren demnach wohl auch viele Moral- und Doppelmoralphilosophen. Kommen wir aber gleich zur doppelmoralischen #Wende. Bei der Doppelmoralphilosophie handelt es sich um die doppelbödige #Erweiterung der #Moralphilosophie. Im Gegensatz zu moralphilosophischen Pragmatikern, die ihr #Denken und #Handeln gerne mehr als gründlich reflektieren, die leidenschaftlich in intellektueller Eselsmilch badend ihrem moralischen #Waschzwang zur #Seelenhygiene nachgehen, pflegt der gemeine Doppelmoralphilosoph sein #Seelenheil gut und gerne mit verbaler #Kernseife und geistiger #Scheuermilch. Bei dieser groben Form der #Pflege ist der oft auch so schon sehr dünne Morallack schnell ab. Das ermöglicht dann einigen auch, gegen die eigene #Diskriminierung zu protestieren und noch mit dem selben Atemzug, andere Personen und/oder Gruppen zu diskreditieren. In diesem Sinne sei heute empfohlen: Rawls, J. (2002): Die Geschichte der Moralphilosophie. Hume, Leibnitz, Kant, Hegel. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

 

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