These hashtags celebrate this picture / Diese Hashtags feiern das Bild:
#InescapableSpirals #GeometricFatigue #TranslucentPassage #ChromaticEndurance #LayeredResignation #Dada #Art #Kunst
DADA EN
The spirals apologized for returning uninvited. They had promised last Tuesday to stay away, to give the rectangles their moment, to let pink have the upper register without interference.
But spirals are chronic liars with excellent memories— they remember every curve they ever made, every center they refused to reach, every viewer’s eye they pulled clockwise against its will.
“We must get through this,” said blue to itself, layering translucence like sedimentary patience. Green agreed reluctantly from below. The spirals tightened, indifferent to complaints.
Above, the geometric plains stretched in resigned horizontals, knowing that spirals always colonize the lower districts, that curvature eventually undermines all straight intentions.
DADA DE
Die Spiralen entschuldigten sich für ihre uneingeladene Rückkehr. Sie hatten letzten Dienstag versprochen fernzubleiben, den Rechtecken ihren Moment zu gönnen, Rosa das obere Register ohne Einmischung zu lassen.
Aber Spiralen sind chronische Lügner mit exzellentem Gedächtnis— sie erinnern sich an jede Kurve, die sie je machten, jedes Zentrum, das sie zu erreichen verweigerten, jedes Betrachterauge, das sie im Uhrzeigersinn gegen seinen Willen zogen.
“Wir müssen da durch,” sagte Blau zu sich selbst, schichtete Transluzenz wie sedimentäre Geduld. Grün stimmte widerwillig von unten zu. Die Spiralen zogen sich enger, gleichgültig gegenüber Beschwerden.
Oben dehnten sich die geometrischen Ebenen in resignierten Horizontalen, wissend, dass Spiralen immer die unteren Bezirke kolonisieren, dass Krümmung schließlich alle geraden Absichten untergräbt.
Art Review: Celebration (EN)
This composition demonstrates remarkable spatial intelligence, dividing the canvas into distinct atmospheric zones that nonetheless communicate through shared chromatic vocabulary. The upper register’s calm geometric planes—those pinks and purples floating in translucent stillness—create a meditative counterpoint to the spiraling vortex below. The artist understands that spirals, those most clichéd of abstract motifs, can be redeemed through context and color relationships. Here, the spiral forms read less as decorative gesture than as inevitable force, a visual gravity pulling the composition’s energy downward. The blues and greens achieve genuine depth through layering, each translucent pass building optical complexity that rewards sustained attention. Those strategic punctuations of red and orange prevent the cool palette from becoming soporific. The title’s weary resignation becomes part of the work’s conceptual framework—acknowledging repetition while insisting on pushing through it anyway. There’s honest artistic struggle here, a wrestling with familiar forms that generates fresh visual tension.
Kunstkritik: Feier (DE)
Diese Komposition demonstriert bemerkenswerte räumliche Intelligenz und teilt die Leinwand in distinkte atmosphärische Zonen, die dennoch durch geteiltes chromatisches Vokabular kommunizieren. Das obere Register mit seinen ruhigen geometrischen Ebenen—jene Rosatöne und Violetttöne, die in transluzenter Stille schweben—schafft meditativen Kontrapunkt zum spiralförmigen Wirbel darunter. Der Künstler versteht, dass Spiralen, diese klischeehaftesten aller abstrakten Motive, durch Kontext und Farbbeziehungen erlöst werden können. Hier lesen sich die Spiralformen weniger als dekorative Geste denn als unvermeidliche Kraft, eine visuelle Gravitation, die die Energie der Komposition nach unten zieht. Die Blau- und Grüntöne erreichen genuine Tiefe durch Schichtung, jeder transluzente Durchgang baut optische Komplexität auf, die anhaltende Aufmerksamkeit belohnt. Jene strategischen Punktierungen von Rot und Orange verhindern, dass die kühle Palette einschläfernd wird. Die müde Resignation des Titels wird Teil des konzeptuellen Rahmens des Werks—Wiederholung anerkennend, während darauf bestanden wird, trotzdem durchzustoßen. Hier liegt ehrliches künstlerisches Ringen, ein Wrestling mit vertrauten Formen, das frische visuelle Spannung generiert.
Art Review: Demolition (EN)
The title says it all, really—”not spirals again”—as if the artist’s own exhaustion with their limited visual vocabulary somehow excuses the predictability. This work suffers from the fundamental problem of artists who mistake busywork for complexity. Yes, there are layers. Yes, there are spirals. Yes, colors overlap. But to what end? The composition lacks any organizing principle beyond “more is more.” The upper section’s geometric forms have no relationship to the spiraling chaos below; they occupy the same canvas without conversing, like strangers trapped in an elevator. The color choices follow no discernible logic—blues clash with greens without purpose, pinks intrude arbitrarily. Where Delaunay’s circular forms generated dynamic movement through careful color theory, these spirals simply spin in place, going nowhere. The small format exacerbates the crowding; everything feels cramped, claustrophobic rather than intimate. This is the visual equivalent of creative resignation—acknowledging one’s limitations while doing nothing to transcend them. The ironic self-awareness of the title doesn’t redeem the work; it simply highlights the artist’s awareness of their own mediocrity.
Kunstkritik: Verriss (DE)
Der Titel sagt eigentlich alles—”nicht schon wieder Spiralen”—als ob die eigene Erschöpfung des Künstlers mit seinem limitierten visuellen Vokabular irgendwie die Vorhersehbarkeit entschuldige. Dieses Werk leidet am fundamentalen Problem von Künstlern, die Beschäftigungsarbeit mit Komplexität verwechseln. Ja, es gibt Schichten. Ja, es gibt Spiralen. Ja, Farben überlappen sich. Aber wozu? Der Komposition fehlt jegliches organisierendes Prinzip jenseits von “mehr ist mehr.” Die geometrischen Formen des oberen Abschnitts haben keine Beziehung zum spiralförmigen Chaos darunter; sie bewohnen dieselbe Leinwand ohne zu konversieren, wie Fremde in einem Aufzug gefangen. Die Farbwahlen folgen keiner erkennbaren Logik—Blautöne kollidieren ohne Zweck mit Grüntönen, Rosatöne dringen willkürlich ein. Wo Delaunays Kreisformen dynamische Bewegung durch sorgfältige Farbtheorie generierten, drehen sich diese Spiralen einfach an Ort und Stelle und gehen nirgendwohin. Das kleine Format verschärft die Überfüllung; alles fühlt sich verkrampft an, klaustrophobisch statt intim. Dies ist das visuelle Äquivalent kreativer Resignation—die eigenen Limitationen anerkennend, während nichts getan wird, um sie zu transzendieren. Die ironische Selbstwahrnehmung des Titels erlöst das Werk nicht; sie hebt lediglich das Bewusstsein des Künstlers für die eigene Mittelmäßigkeit hervor.
Stop searching for meaning. Your search is and remains in Dada hopeless and therefore meaningless.
Hör auf nach Sinn zu suchen. Deine Suche ist und bleibt im Dada aussichts- und damit sinnlos.
Discover more from SchWeinWelten.DE
Subscribe to get the latest posts sent to your email.





