The Ferryman’s Knot / Der Knoten des FährmannsImage


ENGLISH VERSION

It’s DaDa. Don’t search for (non-)sense, cause it’s senseless. Just enjoy the colors and the short story dada mind trip to break your Alltag.

The ferryman arrived drunk with geometry, his oars tangled in their own reflections. Every passenger became a color, every color a destination that moved when you tried to name it.

Red argued with purple about which way was across. The black lines—his routes, his ropes, his certainties— knotted themselves into a philosophy of confusion. He had memorized the river but forgotten the shore.

Mint green paid double to stay lost. Pink wanted off but couldn’t find the edge of the boat. The ferryman laughed: “We’re not going anywhere. We’re the map drawing itself in reverse.”

Between each intersection, a small eternity yawned. The passengers realized they’d been the river all along.

When Colors Forgot Their Names

Someone dropped the kaleidoscope and it shattered inward. Now the fragments float, amnesiacs in a white room, trying to remember what they were before they were beautiful.

Pink thinks it might have been Tuesday once. Purple insists it used to be a verb. The dark spots gather like old punctuation, commas that lost their sentences.

Turquoise whispers coordinates to yellow, but yellow has forgotten how to arrive. They drift in the space between inhale and exhale, particles of a sneeze the universe never completed.

Somewhere a paintbrush sits empty, wondering where its army of deserters went.

Say thank you and good bye Dada, see here you tomorrow?!


Es ist DaDa. Such nicht nach (Un-)Sinn, denn es ist sinnlos. Genieß einfach die Farben und den kurzen Dada-Gedankenausflug, um deinen Alltag zu unterbrechen.

Der Knoten des Fährmanns

Der Fährmann kam betrunken von Geometrie an, seine Ruder verheddert in ihren eigenen Spiegelungen. Jeder Passagier wurde zu einer Farbe, jede Farbe zu einem Ziel, das sich bewegte, wenn man versuchte, es zu benennen.

Rot stritt mit Lila darüber, welcher Weg hinüber führt. Die schwarzen Linien—seine Routen, seine Seile, seine Gewissheiten— verknoteten sich zu einer Philosophie der Verwirrung. Er hatte den Fluss auswendig gelernt, aber das Ufer vergessen.

Mintgrün zahlte doppelt, um verloren zu bleiben. Rosa wollte raus, konnte aber den Rand des Bootes nicht finden. Der Fährmann lachte: „Wir gehen nirgendwohin. Wir sind die Karte, die sich rückwärts zeichnet.”

Zwischen jeder Kreuzung gähnte eine kleine Ewigkeit. Die Passagiere erkannten, sie waren die ganze Zeit der Fluss gewesen.

Say thank you and good bye Dada, see here you tomorrow?!

Es ist DaDa. Such nicht nach (Un-)Sinn, denn es ist sinnlos. Genieß einfach die Farben und den kurzen Dada-Gedankenausflug, um deinen Alltag zu unterbrechen.

Als die Farben ihre Namen vergaßen

Jemand ließ das Kaleidoskop fallen und es zerbrach nach innen. Nun schweben die Splitter, Amnesie-Kranke in einem weißen Raum, versuchen sich zu erinnern, was sie waren, bevor sie schön wurden.

Rosa glaubt, es war vielleicht einmal Dienstag. Lila besteht darauf, früher ein Verb gewesen zu sein. Die dunklen Flecken sammeln sich wie alte Interpunktion, Kommas, die ihre Sätze verloren haben.

Türkis flüstert Gelb Koordinaten zu, aber Gelb hat vergessen, wie man ankommt. Sie treiben im Raum zwischen Einatmen und Ausatmen, Partikel eines Niesers, den das Universum nie vollendete.

Irgendwo sitzt ein Pinsel leer und fragt sich, wohin seine Armee von Deserteuren ging.

Say thank you and good bye Dada, see here you tomorrow?!



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