Gedicht (EN):
The windshield is a mosaic of forbidden syllables.
Pastel silence suffocates the engine’s roar.
Blue shards cut the tongue of the passenger.
Do not speak! The driver is a geometry of absolute power.
We travel through a tunnel of pink noise and forgotten tickets.
The destination is a fractured concept, dissolved in acrylic thinner.
A verbal accident on the highway of logic.
Hush, says the steering wheel. The silence is mandatory.
Gedicht (DE):
Die Windschutzscheibe ist ein Mosaik aus verbotenen Silben.
Pastellfarbenes Schweigen erstickt das Brüllen des Motors.
Blaue Scherben schneiden dem Fahrgast die Zunge ab.
Nicht sprechen! Die Fahrerin ist eine Geometrie der absoluten Macht.
Wir reisen durch einen Tunnel aus rosa Rauschen und vergessenen Fahrscheinen.
Das Ziel ist ein zerbrochenes Konzept, aufgelöst in Acrylverdünner.
Ein verbaler Unfall auf der Autobahn der Logik.
Pst, sagt das Lenkrad. Die Stille ist obligatorisch.
Kunstkritik (Feiernd – EN):
This painting is a cubist manifesto of public transport etiquette! The artist brilliantly deconstructs the social contract of the bus ride into jagged planes of baby blue and soft pink. It visualizes the invisible wall between the authority (the driver) and the plebeian mass (the passenger). The fractured composition perfectly captures the disjointed reality of commuting, where human connection is strictly prohibited by signage. It is a beautiful, silent scream against the bureaucracy of travel. A masterpiece of transit-existentialism!
Kunstkritik (Feiernd – DE):
Dieses Gemälde ist ein kubistisches Manifest der Etikette im öffentlichen Nahverkehr! Der Künstler dekonstruiert den Gesellschaftsvertrag der Busfahrt brillant in zackige Ebenen aus Babyblau und Zartrosa. Es visualisiert die unsichtbare Mauer zwischen der Autorität (der Fahrerin) und der plebejischen Masse (dem Fahrgast). Die zerbrochene Komposition fängt die unzusammenhängende Realität des Pendelns perfekt ein, in der menschliche Verbindung durch Beschilderung streng verboten ist. Es ist ein wunderschöner, stummer Schrei gegen die Bürokratie des Reisens. Ein Meisterwerk des Transit-Existenzialismus!
Kunstkritik (Verriss – EN):
“Do not speak to the driver”? I wish I could speak to the artist and ask why they painted a bathroom floor and called it art. This looks like a stained-glass window in a psychiatric ward for depressed geometries. The colors are nauseatingly sweet, a candy-colored nightmare that lacks any real structural integrity. It’s a confused jumble of lines that goes nowhere—much like a bus delayed by snow in Munich. If this is the view from the driver’s seat, no wonder we are crashing.
Kunstkritik (Verriss – DE):
“Während der Fahrt nicht mit der Fahrerin sprechen”? Ich wünschte, ich könnte mit dem Künstler sprechen und fragen, warum er einen Badezimmerboden gemalt und es Kunst genannt hat. Das sieht aus wie ein Buntglasfenster in einer psychiatrischen Anstalt für depressive Geometrien. Die Farben sind ekelerregend süß, ein bonbonfarbener Albtraum, dem jede wirkliche strukturelle Integrität fehlt. Es ist ein verwirrtes Durcheinander von Linien, das nirgendwohin führt – ähnlich wie ein Bus, der in München wegen Schnee Verspätung hat. Wenn das die Aussicht vom Fahrersitz ist, kein Wunder, dass wir gegen die Wand fahren.
Hashtags:
#VerbalVerbot #PastelPolice #TransitTrauma #KubismusKontrolle #SilentSteering
Hör auf, nach (Un-)Sinn zu suchen. Es ist sinnlos! Nutze diesen DaDa Moment, um Deinen Alltag zu unterbrechen.
(Stop looking for (non)sense. It is senseless! Use this DaDa moment to interrupt your everyday life.)
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