Category: Pigture

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Kapitel 20: Der Raum aller Stimmen gleichzeitig

Nach dem blauen Rausch kam nicht Stille. Es kam alles. Das Türkis schleuderte uns durch den dunklen Durchgang und spie uns aus in eine Explosion aus Architektur und Farbe, so komplett, so überwältigend, dass für einen Moment keine der Stimmen sprechen konnte. Jede Farbe, die je existiert hatte, war hier…. read more – weiterlesen Kapitel 20: Der Raum aller Stimmen gleichzeitig

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Kapitel 19: Das blaue Schimmern des Rausches

Die Treppe endete nicht in einem Raum. Sie endete in Immersion. Als die Stadt der inneren Stimmen – als wir – den letzten Schritt hinabgingen, löste sich alles auf. Nicht in Leere. In Blau. Alle Nuancen von Blau, die je existiert hatten, und einige, die nur in diesem Moment erfunden… read more – weiterlesen Kapitel 19: Das blaue Schimmern des Rausches

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Kapitel 18: Die Stadt der verhandelten Positionen

Sobald die Stimmen anfingen zuzuhören, explodierte der beige Kubus in Architektur. Nicht sanft. Nicht graduell. Sofort. Als hätte das Gebäude nur darauf gewartet, dass die inneren Instanzen aufhörten, gegeneinander zu schreien, und begann, für sie zu bauen. Jede Stimme wurde ein Turm. Links, dominant und unmöglich zu übersehen: die Bestimmerin…. read more – weiterlesen Kapitel 18: Die Stadt der verhandelten Positionen

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Kapitel 17: Der Kubus der gemeinsamen Erschöpfung

Die Kugel zerplatzte nicht. Sie ebbte. Alle Farben – das schreiende Rot, das optimistische Gelb, das melancholische Violett – zogen sich zurück wie eine Flut, die vergessen hatte wiederzukommen. Was übrig blieb, war Braun. Beige. Die Farbe von Dingen, die aufgegeben hatten, bunt zu sein. Die Stimmen verstummten nicht. Aber… read more – weiterlesen Kapitel 17: Der Kubus der gemeinsamen Erschöpfung

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Kapitel 16: Die Kugel der streitenden Instanzen

Das Bankett endete nicht. Es implodierte. Alle Gefäße – die geschichteten, die einfarbigen, die mit Henkeln, die ohne – begannen gleichzeitig zu sprechen. Nicht nacheinander. Gleichzeitig. Ihre Stimmen überlagerten sich, widersprachen einander, ergänzten sich, löschten sich aus. Das Resultat war kein Chor. Es war eine Kakophonie. Eine Polyphonie des Widerspruchs…. read more – weiterlesen Kapitel 16: Die Kugel der streitenden Instanzen

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Kapitel 15: Das Bankett der Verwandelten

Als Blütenblatt konnte ich nicht mehr gehen. Aber ich konnte werden. Ich wurde zu einer Versammlung. Zu einem Fest. Zu einer Kakophonie aus Gefäßen, die alle gleichzeitig sprachen, sangen, existierten. Der Raum öffnete sich nicht – er zerbrach in Gesellschaft. Das Türkis, das eben noch Himmel gewesen war, zersplitterte zu… read more – weiterlesen Kapitel 15: Das Bankett der Verwandelten

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Kapitel 14: Die Blume, die sich an keine Geometrie erinnert

Das leere Gefäß explodierte. Nicht nach außen. Nach oben. Aus seiner Öffnung schoss ein Stängel – grün, das erfundene Grün des Architekten, aber lebendiger als je zuvor. Er wuchs nicht, er eruptierte. Durchstieß die Luft, reckte sich gegen das Türkis des Hintergrunds, weigerte sich, Schwerkraft ernst zu nehmen. Und an… read more – weiterlesen Kapitel 14: Die Blume, die sich an keine Geometrie erinnert

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Kapitel 13: Die Versammlung der Behälter

Das Gebäude träumte sich neu als Objekte. Ich trat durch die Schwelle und wurde sofort horizontal. Nicht liegend – perspektiviert. Mein Blickwinkel kippte neunzig Grad, und plötzlich war oben links, war vorne schräg, war die Welt ein Arrangement statt einer Ausdehnung. Vor mir – oder über mir, oder neben mir,… read more – weiterlesen Kapitel 13: Die Versammlung der Behälter

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Kapitel 12: Der Korridor aus erschöpfter Farbe

Nachdem ich Sicht geworden war, zeigte mir das Gebäude seine Müdigkeit. Die Intensität war fort. Das schreiende Magenta, das aggressive Gelb, das pulsierende Türkis – alle hatten sich zurückgezogen, waren in sich zusammengefallen wie Lungen nach dem letzten Ausatmen. Was übrig blieb, war Grau. Aber nicht das Grau des Nichts…. read more – weiterlesen Kapitel 12: Der Korridor aus erschöpfter Farbe

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Kapitel 11: Die Augen, durch die das Gebäude sich selbst betrachtet

Nachdem ich alle Farben war, wurde ich Sicht. Die Ankunft kam nicht als Ort, sondern als Funktion. Ich materialisierte nicht in einem Raum – ich wurde zum Betrachten selbst. Und was ich sah, waren zwei Ovale. Zwei Öffnungen. Zwei Möglichkeiten, die Welt zu lesen. Links: ein leuchtendes, schreiend intensives Gelb…. read more – weiterlesen Kapitel 11: Die Augen, durch die das Gebäude sich selbst betrachtet

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Kapitel 10: Das Gefäß der geschichteten Selbste

Das Noch-Nicht spuckte mich aus in ein Violett, das nicht fragte, sondern antwortete. Ich stand – oder schwebte, die Unterscheidung war bedeutungslos geworden – in einem Raum, der kein Raum mehr war. Er war eine Umgebung. Ein Zustand aus Farbe, der sich weigerte, Wände zu werden. Violett dominierte – nicht… read more – weiterlesen Kapitel 10: Das Gefäß der geschichteten Selbste

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Kapitel 9: Das Haus aus warmen Widersprüchen

Was vor der Farbe existierte, war nicht Schwarz. Es war Orange. Nicht das aggressive Orange aus rostigen Säulen. Nicht das Orange als Übergang zwischen Gelb und Rot. Sondern ein primäres Orange. Ein Orange, das existierte, bevor das Spektrum erfunden wurde. Das Orange der ersten Dämmerung, als Licht noch nicht wusste,… read more – weiterlesen Kapitel 9: Das Haus aus warmen Widersprüchen