He Who Held His Ground in Colors / Der seinen Mann in Farben stand


EN

It’s DaDa. Don’t search for (non-)sense, cause it’s senseless. Just enjoy the colors and the short story dada mind trip to break your Alltag.


The man entered the corridor to prove something. What exactly, he’d forgotten between the pink ceiling and the turquoise floor. The Architect had designed it as a test: “Walk straight through. Maintain your form. Keep your edges.”

The corridor was narrow. The ceiling pressed down like a rose-colored conscience. The walls leaned in with their geometric accusations—purple on the left insisting on protocol, green on the right suggesting dissolution. He wore black, thinking it would protect him. Black is the refusal of color, the categorical no.

But the corridor had opinions.

“You can’t walk through me unchanged,” announced the pink ceiling, rotating slightly in a direction that wasn’t on any compass. “I am the pressure of expectation. I bend reality until it confesses.”

The walls began their migration. Rectangles of magenta and orange filed past like bureaucrats reviewing his credentials. The floor beneath him split into competing regions—here cyan, there purple, somewhere else that uncertain green that means transformation is mandatory, not optional.

He took one step. His left leg emerged yellow with doubt. His right leg stayed black with conviction. His torso flickered between three different shades of maybe.

“Stand your ground,” he told himself, which was difficult because the ground kept changing its opinions about which direction was down.

The second version of the corridor appeared simultaneously. Softer. Kinder. The man had dissolved into watercolor suggestions. The pink ceiling became a gentle spiral of possibility. His silhouette drifted like memory of posture rather than posture itself. The colors stopped arguing and simply bled into each other, which is what colors do when nobody’s enforcing borders anymore.

“Which corridor did I walk through?” he asked the Architect afterward.

“Both,” she replied. “You held your ground by letting it dissolve. That’s the only way anyone survives a corridor of convictions—by becoming permeable enough that the walls can’t tell where you end and they begin.”


Say thank you and good bye Dada, see here you tomorrow?!


DE

Es ist DaDa. Such nicht nach (Un-)Sinn, denn es ist sinnlos. Genieß einfach die Farben und den kurzen Dada-Gedankenausflug, um deinen Alltag zu unterbrechen.


Der Mann betrat den Korridor, um etwas zu beweisen. Was genau, hatte er zwischen der rosa Decke und dem türkisfarbenen Boden vergessen. Der Architekt hatte ihn als Test entworfen: “Geh geradeaus durch. Behalte deine Form. Bewahre deine Kanten.”

Der Korridor war eng. Die Decke drückte herab wie ein rosafarbenes Gewissen. Die Wände lehnten sich mit ihren geometrischen Anschuldigungen herein—Violett links bestand auf Protokoll, Grün rechts schlug Auflösung vor. Er trug Schwarz, in der Annahme, es würde ihn schützen. Schwarz ist die Verweigerung von Farbe, das kategorische Nein.

Doch der Korridor hatte Meinungen.

“Du kannst nicht unverändert durch mich gehen”, verkündete die rosa Decke und rotierte leicht in einer Richtung, die auf keinem Kompass stand. “Ich bin der Druck der Erwartung. Ich beuge die Realität, bis sie gesteht.”

Die Wände begannen ihre Migration. Rechtecke aus Magenta und Orange zogen vorbei wie Beamte, die seine Referenzen prüften. Der Boden unter ihm teilte sich in konkurrierende Regionen—hier Cyan, dort Violett, anderswo jenes ungewisse Grün, das bedeutet, dass Transformation obligatorisch ist, nicht optional.

Er machte einen Schritt. Sein linkes Bein kam gelb vor Zweifel heraus. Sein rechtes Bein blieb schwarz vor Überzeugung. Sein Torso flackerte zwischen drei verschiedenen Schattierungen von Vielleicht.

“Steh deinen Mann”, sagte er sich selbst, was schwierig war, weil der Boden ständig seine Meinung änderte, welche Richtung unten war.

Die zweite Version des Korridors erschien gleichzeitig. Weicher. Freundlicher. Der Mann hatte sich in Aquarell-Andeutungen aufgelöst. Die rosa Decke wurde zu einer sanften Spirale der Möglichkeit. Seine Silhouette trieb wie die Erinnerung an Haltung statt Haltung selbst. Die Farben hörten auf zu streiten und bluteten einfach ineinander, was Farben tun, wenn niemand mehr Grenzen durchsetzt.

“Durch welchen Korridor bin ich gegangen?”, fragte er den Architekten danach.

“Durch beide”, antwortete sie. “Du hast deinen Mann gestanden, indem du ihn sich auflösen ließest. Das ist der einzige Weg, wie jemand einen Korridor der Überzeugungen überlebt—indem man durchlässig genug wird, dass die Wände nicht mehr sagen können, wo man endet und sie beginnen.”


Say thank you and good bye Dada, see here you tomorrow?!

An abstract artwork featuring a vibrant mix of colors, primarily pink, turquoise, and green, resembling a corridor or dreamlike space.

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