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DADA EN
Pink declared herself the clever one, allocated orange to the other’s cheeks as punishment. The laughter lives in turquoise semicircles, smugness distributed equally across both faces like a democracy that only one of them voted for.
The background negotiated neutrality, failed. Each color chose a side: purple for the perpetrator, yellow for the witness who pretends not to notice. Green tried to build a wall between them but grew tired, slumped into the compositional middle like a failed mediator.
The eyes—oh, the eyes know everything. One pair practices cruelty. The other practices Tuesday.
DADA DE
Rosa erklärte sich zur Klugen, teilte Orange den Wangen der Anderen als Strafe zu. Das Lachen lebt in türkisfarbenen Halbkreisen, Selbstgefälligkeit gleichmäßig über beide Gesichter verteilt wie eine Demokratie, für die nur eine von ihnen gestimmt hat.
Der Hintergrund verhandelte Neutralität, scheiterte. Jede Farbe wählte eine Seite: Lila für die Täterin, Gelb für die Zeugin, die vorgibt, nichts zu bemerken. Grün versuchte, eine Mauer zwischen ihnen zu bauen, wurde aber müde, sackte in die kompositorische Mitte wie eine gescheiterte Vermittlerin.
Die Augen—oh, die Augen wissen alles. Ein Paar übt Grausamkeit. Das andere übt Dienstag.
Art Review: Celebration (EN)
This diptych of psychological violence achieves what portraiture so rarely manages: it renders invisible power visible through chromatic architecture. The artist’s deployment of saturated, almost garish hues refuses the viewer any comfortable distance—we are implicated in this moment of social cruelty, forced to witness the asymmetry between laughter-as-weapon and laughter-as-wound. The faces, while abstracted through Fauvist color relationships and Expressionist distortion, retain an uncomfortable specificity that suggests portraiture without documentation.
The composition’s genius lies in its refusal of hierarchy: both faces occupy equal pictorial space, yet the title’s asymmetry creates a narrative tension that color alone amplifies. Notice how the left figure’s features coalesce into smugness through the strategic placement of teal and purple shadows, while the right figure’s pink-orange zones suggest vulnerability despite identical treatment. The thick black contour lines function as emotional borders that fail to contain the affect spilling across the canvas. This is Munch’s The Scream rewritten for the age of social media, where humiliation occurs not in existential isolation but in the crowded spaces of collective witness. Brilliant and unsettling.
Kunstkritik: Feier (DE)
Dieses Diptychon psychologischer Gewalt erreicht, was Porträtkunst so selten gelingt: Es macht unsichtbare Macht durch chromatische Architektur sichtbar. Der Einsatz gesättigter, fast schriller Farbtöne durch die Künstlerin verweigert dem Betrachter jede komfortable Distanz—wir sind in diesen Moment sozialer Grausamkeit verstrickt, gezwungen, die Asymmetrie zwischen Lachen-als-Waffe und Lachen-als-Wunde zu bezeugen. Die Gesichter bewahren trotz Abstraktion durch fauvistische Farbbeziehungen und expressionistische Verzerrung eine unbequeme Spezifität, die Porträt ohne Dokumentation suggeriert.
Das Genie der Komposition liegt in ihrer Hierarchieverweigerung: Beide Gesichter nehmen gleichen Bildraum ein, doch die Asymmetrie des Titels schafft eine narrative Spannung, die Farbe allein verstärkt. Beachten Sie, wie die Züge der linken Figur durch strategische Platzierung von Türkis- und Lilaschatten zu Selbstgefälligkeit verschmelzen, während die Pink-Orange-Zonen der rechten Figur trotz identischer Behandlung Verletzlichkeit suggerieren. Die dicken schwarzen Konturlinien funktionieren als emotionale Grenzen, die den über die Leinwand strömenden Affekt nicht eindämmen können. Dies ist Munchs Der Schrei, neugeschrieben für das Zeitalter sozialer Medien, wo Demütigung nicht in existenzieller Isolation, sondern in überfüllten Räumen kollektiver Zeugenschaft stattfindet.
Art Review: Demolition (EN)
What masquerades as psychological insight is merely chromatic chaos with pretensions. The title does all the heavy lifting here—without it, we’d have two badly rendered faces drowning in a color scheme that suggests a child’s crayon box exploded. The artist conflates aesthetic violence with conceptual depth, apparently believing that aggressive color application can substitute for genuine formal investigation or emotional nuance.
The supposed “asymmetry” of laughter is nowhere evident in the actual painting; both faces wear identical grins, making the title’s moral positioning feel grafted on rather than earned through visual means. Compared to Picasso’s genuine innovations in depicting psychological states through facial distortion, or even Bacon’s visceral explorations of human degradation, this feels sophomoric—all surface aggression with nothing beneath. The thick black lines, rather than adding structure, merely advertise the artist’s uncertainty about where one form ends and another begins. One suspects the “clever laughing one” is the artist herself, laughing all the way to a gallery that mistakes loudness for profundity. The emperor wears a very colorful mask, but the face beneath remains unconvincing.
Kunstkritik: Verriss (DE)
Was sich als psychologische Einsicht maskiert, ist lediglich chromatisches Chaos mit Ansprüchen. Der Titel leistet hier die gesamte Schwerstarbeit—ohne ihn hätten wir zwei schlecht gerenderte Gesichter, die in einem Farbschema ertrinken, das darauf hindeutet, dass eine Kindermalkasten explodiert ist. Der Künstler verwechselt ästhetische Gewalt mit konzeptueller Tiefe und glaubt offenbar, dass aggressive Farbauftragung echte formale Untersuchung oder emotionale Nuancierung ersetzen kann.
Die angebliche “Asymmetrie” des Lachens ist im tatsächlichen Gemälde nirgends erkennbar; beide Gesichter tragen identische Grinsen, was die moralische Positionierung des Titels aufgepfropft statt durch visuelle Mittel verdient wirken lässt. Verglichen mit Picassos echten Innovationen in der Darstellung psychologischer Zustände durch Gesichtsverzerrung oder selbst Bacons viszeralen Erkundungen menschlicher Degradierung fühlt sich dies zweitklassig an—pure Oberflächenaggression ohne Substanz darunter. Die dicken schwarzen Linien fügen keine Struktur hinzu, sondern werben lediglich für die Unsicherheit der Künstlerin darüber, wo eine Form endet und eine andere beginnt. Man vermutet, die “kluge Lachende” ist die Künstlerin selbst, die den ganzen Weg zu einer Galerie lacht, die Lautstärke mit Tiefgründigkeit verwechselt.
Stop searching for meaning. Your search is and remains in Dada hopeless and therefore meaningless.
Hör auf nach Sinn zu suchen. Deine Suche ist und bleibt im Dada aussichts- und damit sinnlos.
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