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EN
He carries the golden silence through the tunnels.
At Innsbrucker Ring, where the U2 crosses paths with prayers no one remembers making, a man transfers between platforms holding something that glows. The other commuters see only a briefcase. The briefcase knows better.
The monstrance contains a Wednesday afternoon from 1973. It has been consecrated by the accumulated patience of everyone who ever missed their connection. The gold radiates in frequencies only visible to those who have forgotten where they were going.
His outline trembles—not from cold, but from the weight of carrying holiness through a place designed for departure. The pale borders of his body are drawn by the same hand that draws the edges of doubt. He walks the way liturgy walks: measured, ancient, slightly late.
Behind him, another figure follows. Or perhaps it is his echo, arriving before he does. At transfer stations, time queues in the wrong order. The purple shadows genuflect. The green spaces part like congregations.
The escalator hums a hymn it learned from the ventilation system.
He ascends toward a platform that exists only between trains, holding before him the small sun of everyone’s abandoned destinations.
DE
Er trägt die goldene Stille durch die Tunnel.
Am Innsbrucker Ring, wo die U2 sich mit Gebeten kreuzt, die keiner erinnert gesprochen zu haben, steigt ein Mann um zwischen Bahnsteigen und hält etwas, das leuchtet. Die anderen Pendler sehen nur eine Aktentasche. Die Aktentasche weiß es besser.
Die Monstranz enthält einen Mittwochnachmittag von 1973. Sie wurde geweiht durch die angesammelte Geduld aller, die je ihren Anschluss verpassten. Das Gold strahlt in Frequenzen, die nur jene sehen, die vergessen haben, wohin sie wollten.
Seine Umrisse zittern—nicht vor Kälte, sondern unter dem Gewicht, Heiligkeit durch einen Ort zu tragen, der für Abfahrten gemacht wurde. Die blassen Grenzen seines Körpers sind von derselben Hand gezeichnet, die die Ränder des Zweifels zeichnet. Er geht, wie Liturgie geht: gemessen, uralt, leicht verspätet.
Hinter ihm folgt eine andere Gestalt. Oder vielleicht ist es sein Echo, das vor ihm ankommt. An Umsteigestationen reiht sich die Zeit in falscher Ordnung. Die violetten Schatten knien nieder. Die grünen Räume teilen sich wie Gemeinden.
Die Rolltreppe summt einen Hymnus, den sie von der Lüftung lernte.
Er steigt hinauf zu einem Bahnsteig, der nur zwischen Zügen existiert, vor sich hertragend die kleine Sonne aller verlassenen Ziele.
It’s DaDa. Don’t search for (non-)sense, cause it’s senseless. Just enjoy the colors and the short story dada mind trip to break your Alltag.
Es ist DaDa. Such nicht nach (Un-)Sinn, denn es ist sinnlos. Genieß einfach die Farben und den kurzen Dada-Gedankenausflug, um deinen Alltag zu unterbrechen.
Say thank you and good bye Dada, see you here tomorrow?!
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